Der Flyer „Jungtierrettung“ der Stiftung Wildtiere wird nun gedruckt.

Pünktlich vor Ostern soll der Flyer „Jungtierrettung“ bei den Obleuten des AJV eingegangen sein. Wir bedanken uns im Namen des Wildtierschutzes und der Mitglieder des Aargauischen Jagdschutzvereins für dieses hervorragende Engagement.

Seit 15 Jahren engagieren wir uns im Frühling tatkräftig, dass möglichst keine Wildtiere dem Mähtod zum Opfer fallen. Zudem sterben jedes Jahr Wildtiere elendiglich in Maschenzäunen oder Drahtzäunen. Auch das wird im Flyer thematisiert und Lösungen werde aufgezeigt. So können Jägerinnen und Jäger sowie Bäuerinnen und Bauern nebst der Rehkitzrettung viel erreichen, indem nicht genutzte Zäune rückgebaut, eingesetzte Zäune fachgerecht am richtigen Ort platziert, mit Flatterbändern versehen und täglich kontrolliert werden. Wir sind überzeugt, damit eine deutliche Verbesserung für das Wildtierwohl zu erreichen. Wichtig: Bitte gebt den Flyer den Bauern persönlich ab. Der direkte Kontakt ist enorm wichtig und steigert den Erfolg der Aktion. Sollte die Anzahl der gelieferten Flyer nicht ausreichen, können Sie nachbestellen. Bitte wenden Sie sich dazu direkt an Roland Hunziker Oberdorf 4, 4333 Münchwilen roland.hunziker@bluewin.ch / 079 312 24 21

Vielen Dank für Ihren langjährigen Einsatz für den Wildtierschutz. Herzliche Grüsse Stiftung Wildtiere Aargau

Der Präsident der Stiftung, Thomas Laube

Wettbewerb – Flyer: Unter allen Teilnehmenden, die uns die Karte zurücksenden, verlosen wir drei Barpreise und wertvolle Wildgerichte-Kochbücher.

Vorschau des Flyers

Die wichtigsten Hinweise für den Saisonstart «Rehkitzrettung» konnten auch dem Newsletter der Rehkitzrettung Schweiz entnommen werden. Der Newsletter steht ganz im Zeichen der Vorbereitungen für die Saison 2025. Die Checkliste dürfte unseren Pilotinnen und Piloten bei einem erfolgreichen Start behilflich sein. Die Checkliste kannst du hier herunterladen: CHECKLISTE REHKITZRETTUNG


Die Bezirksversammlungen sind im vollen Gange

Bezirksversammlungen werden auch in diesem Jahr rege besucht. In unserem Mitgliederbereich können die Daten der Versammlungen entnommen werden. Auch in diesem Newsletter berichten wir von einigen spannenden Inhalten, die auch dich interessieren könnten.

Eine spannende Frage behandeln die Zurzibieter

Wie lange gilt meine Bewilligung für das Nachtzielgerät? Gilt sie auch in der neuen Pachtperiode?

Die waffenrechtliche Bewilligung der SIWAS wird für den Kauf eines Nachtzielgerätes benötigt. Diese Bewilligung hat kein Ablaufdatum und muss nicht erneuert werden. Für ein neues Gerät benötigt man dann wieder eine waffenrechtliche Bewilligung der SIWAS. Gleiches gilt für einen Weiterverkauf in der Jägerschaft.

Die jagdrechtliche Bewilligung, d. h. die Bewilligung, dass das gemäss Bundesrecht verbotene Hilfsmittel ausnahmsweise eingesetzt werden darf, wird von der Sektion Jagd und Fischerei erteilt. Diese Ausnahmebewilligungen sind räumlich und zeitlich beschränkt. Die Bewilligungen laufen spätestens Ende der Pachtperiode aus. Diese müssen für einen Einsatz des Gerätes auf der Jagd erneuert werden.

Wir werden gegen Ende der laufenden Pachtperiode im Kreisschreiben über die Bewilligungspraxis in der neuen Pachtperiode informieren.

Noch ein Input der SIWAS:

Seit Inkrafttreten der Jagdverordnung des Bundes im Februar dieses Jahres braucht es ja keine jagdrechtliche Bewilligung mehr für die jagdliche Nutzung eines Schalldämpfers. Eine waffenrechtliche Bewilligung für den Erwerb braucht es nach wie vor. Die SIWAS benötigt für die Erteilung der waffenrechtlichen Bewilligung für Schalldämpfer eine Kopie des gültigen Jagdpasses. Oft geht das jedoch bei den Anträgen durch die Jägerschaft vergessen. Wenn ihr etwas zum Bewilligungswesen kommuniziert, bittet die SIWAS dies nochmals zu erwähnen.

Dr. Thomas Stucki

Laufenburg / Rheinfelden: Thema: Wildtierkorridore und Gedanken eines Jägers

Die Vorlesung als Ganzes

In den Bezirken Laufenburg und Rheinfelden herrscht eine gute Stimmung, die Jägerinnen und Jäger treffen sich zur Bezirksversammlung im FIBL. Die Jagdhornbläser Fricktal umrahmen den Anlass mit Jagdmusik höchster Qualität. Unter anderem ist der Stand der Arbeiten beim WTK AG-01 Thema. Die interessante Vorlesung und die hervorragende Arbeit des Kantons werden durch grossen Applaus gewürdigt und es ist an der Zeit, sich einige philosophische Gedanken zu machen. Der Bezirksvertreter Martin Willi, Mitglied des Ausschusses AJV und somit des Vorstandes des AJV, richtet seine Gedanken an die Versammlung. In einer Welt voller «Fake News» und «hau drauf» Mentalität ist es wichtig, dass wir mit unseren Partnerverbänden zusammenarbeiten und gemeinsam Lösungen erarbeiten. Wir sind politisch auf Unterstützung angewiesen. Martin Willi stellt fest, dass der Aargauische Jagdschutzverein viele Dienstleistungen für die Jäger anbietet. Diese Dienstleistungen sind nur möglich, da die Funktionäre sehr viel Zeit in ihrer Freizeit dafür einsetzen. Damit der Verband auch in Zukunft wirkungsvolle Leistungen erbringen kann, sind ausreichende finanzielle Mittel unerlässlich. Der Bezirksobmann Laufenburg, Patrick Obrist, berichtet über interessante Neuigkeiten aus dem Vorstand des AJV. Die Themen Biketrails, Verordnungen und weitere wichtige rechtliche Angelegenheiten sind spannende Themen, die das Tagesgeschäft auf Hochtouren laufen lassen. Die Jagdgesellschaften sollen nach ihren Mitgliederversammlungen (GV) der Geschäftsstelle des AJV ihre Mutationen bitte direkt melden. 

KANUSO

Die Konferenz aargauischer Natur- und Umweltschutzorganisationen (KANUSO) dient den angeschlossenen Mitgliedern als Konsultationsorgan und für den regelmässigen Informationsaustausch. Der Aargauische Jagdschutzverein ist Mitglied und daher möchten wir euch über aktuelle Themen der KANUSO informieren.

Die KANUSO ist parteiunabhängig. Sie kann von Organisationen, Verbänden, Wirtschaft, Grossrat, Regierung und Verwaltung zu Umweltthemen als Informationsplattform genutzt werden und Empfehlungen abgeben.

Nachhaltige Nutzung und Schutz unserer Naturräume – Die Rolle des AJV in der KANUSO

Der Aargau ist geprägt von einer vielseitigen Natur- und Kulturlandschaft, die sowohl der Erholung als auch der Biodiversität dient. Als Vertreter des Aargauischen Jagdverbandes (AJV) in der Konferenz Aargauischer Natur- und Umweltschutzorganisationen (KANUSO) setzen wir uns aktiv für die Balance zwischen nachhaltiger Nutzung und Schutz unserer Lebensräume ein.

Herausforderungen durch Freizeitdruck
Ein zentrales Thema in der aktuellen Diskussion ist der zunehmende Freizeitdruck auf unsere Naturgebiete. Am Runden Tisch zum Thema «Freizeitdruck und Naturhut» wurde deutlich, dass die bestehenden Schutzbestimmungen oft nicht konsequent umgesetzt werden können. Es fehlt an personellen Ressourcen zur Kontrolle und Sensibilisierung. Ein Vorschlag, der in diesem Zusammenhang diskutiert wurde, ist die Schaffung einer mobilen Einheit mit polizeilichen Kompetenzen zur Überwachung von Schutzgebieten. Der AJV unterstützt Massnahmen, die eine pragmatische Lösung zur Sicherstellung der Schutzbestimmungen ermöglichen, ohne dabei die Erholungsnutzung pauschal einzuschränken.

Naturschutzprogramm Wald – Ein gemeinsames Engagement
Das Naturschutzprogramm Wald (NPW) geht in die sechste Etappe (2026–2031) und bleibt ein zentraler Bestandteil der kantonalen Naturschutzstrategie. Ziel ist es, Naturwaldreservate, Waldränder und Feuchtgebiete gezielt aufzuwerten. Dies entspricht auch den Anliegen des AJV, da ein vielfältiger und naturnaher Lebensraum essenziell für eine gesunde Wildpopulation ist. Dabei sind wir auf eine enge Zusammenarbeit mit Waldbesitzern und Landwirten angewiesen, um Lösungen zu finden, die sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Interessen berücksichtigen.

Die bisherigen fünf Etappen des Programms haben seit 1996 dazu beigetragen, dass im Aargau eine Vielzahl von Naturwaldreservaten, Eichenwaldreservaten und Spezialreservaten geschaffen wurden. Bis 2025 sollen insgesamt 3400 Hektar Naturwaldreservate und Altholzinseln sowie 3500 Hektar Eichenwaldreservate erreicht werden. Diese Massnahmen tragen wesentlich zur Erhaltung der Biodiversität bei, indem sie Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten sichern.

In der sechsten Etappe sollen die Schutzflächen weiter ausgebaut werden. Besonders im Fokus stehen:
– Feuchtgebiete: Bis 2031 sollen 120 Hektar neue Feuchtgebiete entstehen, ein entscheidender Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt und zur Verbesserung des Wasserhaushalts.
– Habitatbaumreservate: Die Ausweisung von 300 Hektar neuer Habitatbaumreservate sichert langfristig die Lebensräume von Spechten, Fledermäusen und anderen Höhlenbewohnern.
– Waldränder: Eine gezielte Aufwertung von 305 Kilometern Waldrand fördert die Vernetzung von Lebensräumen und verbessert den ökologischen Wert der angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen.

Die Finanzierung des Programms wird durch kantonale Mittel sowie Bundesbeiträge sichergestellt. Insgesamt stehen für die sechste Etappe 8,75 Millionen CHF zur Verfügung, wovon ein wesentlicher Anteil für die Schaffung neuer Schutzgebiete verwendet wird. Der AJV unterstützt dieses Programm ausdrücklich, da es langfristig den Erhalt gesunder Wildbestände und eines stabilen ökologischen Gleichgewichts fördert.

Bedeutung der Zusammenarbeit in der KANUSO
Die KANUSO bietet eine wichtige Plattform für den Austausch zwischen Natur- und Umweltorganisationen, Behörden sowie Nutzungsverbänden. In der letzten Sitzung wurden zahlreiche Themen wie Waldbiodiversität, neue Schutzmassnahmen und agrarpolitische Entwicklungen diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass die Herausforderungen nur gemeinsam bewältigt werden können. Der AJV bringt in diesem Rahmen seine Expertise zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen ein und setzt sich für praxisnahe Lösungen ein, die sowohl den Naturschutz als auch eine verantwortungsbewusste Nutzung ermöglichen.

Fazit
Die Diskussionen in der KANUSO zeigen, dass es keine einfachen Lösungen gibt, aber der Dialog entscheidend ist, um tragfähige Konzepte zu entwickeln. Der AJV wird sich weiterhin aktiv in diese Prozesse einbringen und darauf hinwirken, dass Jagd, Naturschutz und Freizeitnutzung in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Wir laden alle Mitglieder und Interessierten ein, sich einzubringen und mit uns gemeinsam an nachhaltigen Lösungen für die Zukunft unserer Naturlandschaften zu arbeiten.

Dr. Bernhard Frei, delegierter KANUSO des AJV

Wann hören wir wieder vom AJV?

Unser „GV-Büechli“ ist frisch gedruckt und befindet sich auf dem Weg zur Post. Aufgrund des wachsenden Interesses und der Popularität konnten wir unsere Auflage von 1600 auf 1700 Büchlein erhöhen. Die Tradition des Büchleins wird nunmehr 142 Jahre alt. In unserer Geschäftsstelle befinden sich die Büchlein, die seit 1883 gedruckt und verbreitet wurden. Wir danken im Voraus für das wertvolle Engagement des OK, das dieses Jahr durch den Bezirk Aarau gestellt wird. Wir sind in den Vorbereitungen für unsere Mitgliederversammlung (GV 2025) und freuen uns, euch bald in Buchs/AG begrüssen zu dürfen. Mehr dazu, in den nächsten NEWS in den kommenden Tagen.


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