Verstärkte Massnahmen ab 18. Januar 2021

Der Bundesrat verlängert die im Dezember beschlossenen Massnahmen um fünf Wochen. Restaurants sowie Kultur-, Sport- und Freizeitanlagen bleiben bis Ende Februar geschlossen. Die kantonalen Schutzmassnahmen im Aargau vom 18. Dezember 2020 werden auf den 17. Januar 2021 weitgehend aufgehoben beziehungsweise neu durch die beschlossenen Anordnungen des Bundesrates abgelöst.

Der Bundesrat verschärft zudem ab Montag, 18. Januar die nationalen Massnahmen:

 

Menschenansammlungen im öffentlichen Raum werden auf 5 Personen beschränkt.
 
An privaten Veranstaltungen dürfen ebenfalls nur maximal 5 Personen teilnehmen. Kinder werden auch zu dieser Anzahl gezählt.
 
 

Verschärfte Massnahmen ab 12. Dez. 2020

Der Bundesrat hat entschieden: Um eine Überlastung des Gesundheitssystems und der Spitäler zu verhindern, gelten folgende Massnahmen ab Samstag, 12. Dezember 2020, bis vorerst am 22. Januar 2021.

Sperrstunde ab 19 Uhr, Schliessungen am Sonntag: Einkaufsläden, Freizeit- und Sportanlagen (inkl. Fitnesscenter) müssen von 19 bis 6 Uhr schliessen und bleiben an Sonn- und Feiertagen geschlossen. Ausgenommen sind Apotheken, Märkte im Freien und Tankstellen zum Benzinbezug.

Gastrobetriebe müssen ebenfalls von 19 bis 6 Uhr schliessen, dürfen aber an Sonn- und Feiertagen geöffnet sein. Am 24. Dezember und für Silvester gilt die Sperrstunde erst ab 1 Uhr. Takeaway-Angebote und Lieferdienste können weiterhin bis um 23 Uhr offen bleiben. Restaurants, die ausschliesslich Hotelgäste bedienen, dürfen ebenfalls bis 23 Uhr geöffnet sein.

Private Treffen: Im Privaten dürfen sich weiterhin maximal 10 Personen treffen. Kinder werden mitgezählt. Der Bundesrat empfiehlt zudem dringend, Treffen im Privaten auf zwei Haushalte zu beschränken.

Öffentliche VeranstaltungenAlle öffentlichen Veranstaltungen sind mit Ausnahme von religiösen Feiern (maximal 50 Personen), Versammlungen von Legislativen und politischen Kundgebungen (maximal 50 Personen) verboten.

Sport und Kultur: Sportaktivitäten in der Freizeit sind nur noch in Gruppen bis höchstens 5 Personen erlaubt. Kontaktsportarten bleiben verboten. Auch im nichtprofessionellen Kulturbereich werden Gruppenaktivitäten auf 5 Personen eingeschränkt.

Sportliche und kulturelle Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren bleiben erlaubt. Auch Trainings und Wettkämpfe von Angehörigen eines nationalen Kaders sowie Trainings und Matches in den Profiligen bleiben ohne Publikum möglich. Weiterhin erlaubt sind auch Proben und Auftritte von professionellen Künstlerinnen und Künstlern oder Ensembles.

Der Regierungsrat des Kantons Aargau hat in Ergänzung zu den vom Bundesrat festgelegten Regelungen und Verbote verschiedene Massnahmen auf kantonaler Ebene beschlossen. So sind spontane Versammlungen im öffentlichen Raum mit mehr als 5 Personen im Kanton Aargau verboten.

 

Der Bundesrat und der Regierungsrat werden am 13. Januar 2021 über Fortführung der Massnahmen entscheiden!

 

Gesellschaftsjagden gelten als Veranstaltungen, diese sind somit ab Samstag, 12. Dezember 2020, verboten.

Einzeljagden sind nach wie vor erlaubt. In Anlehnung und in Solidarität an die Sport- und Freizeitaktivitäten dürfte die Obergrenze dafür bei fünf Personen liegen.

Kreisschreiben Aarg. Jagdverwaltung

Die Sektion Jagd und Fischerei der Abteilung Wald hat den Obmännern/frauen der Aargauer Jagdgesellschaft das Kreisschreiben verschickt und darauf hingewiesen, dass Gesellschaftsjagden ab morgen 12. Dezember 2020 bis voraussichtlich 20. Januar 2021 nicht erlaubt sind. Es sind also auch die Schwarzwildjagden Anfang Januar von den Massnahmen betroffen. Einzeljagden seien nach wie vor möglich!

⇒  Kreisschreiben Jagd und Fischerei vom 10. Dezember 2020

 

Die Ampeln stehen auf R O T

An die Präsidentinnen und Präsidenten der Aargauer Jagdgesellschaften
und Jagdvereine des Kantons Aargau

Geschätzte Kolleginnen und Kollegen

Die Ampeln stehen auf Rot und es liegt an uns und unserem Verhalten, dass nicht noch härtere Massnahmen verfügt werden müssen. Seit 29. Oktober 2020 gelten die vom Bundesrat neu beschlossenen Massnahmen. Sie betreffen vor allem den Ausgang, die Freizeit und die Maskentragpflicht.

Als Aargauer Jäger üben Sie mit Passion und grosser Disziplin die Jagd im Kanton Aargau aus. Im Vordergrund stand bisher die Sicherheit im Umgang mit Jagdwaffen und die Einhaltung des Tierwohls. Wir danken Ihnen, wenn Sie mit gleicher Sorgfalt auch den Vorgaben des Bundes und des Kantons im Umgang mit der Coronapandemie zur Umsetzung verhelfen.

Gemäss kantonalem Jagdgesetz sind bis Ende Dezember alle Formen der Jagdausübung möglich, von der Einzeljagd im Ansitz und Pirsch über kleine Drückjagden bis hin zu Bewegungsjagden. Die Bewegungsjagd gilt als Veranstaltung, die einem öffentlichen Zweck resp. einer öffentlichen Aufgabenerfüllung dient. Die Anzahl Teilnehmer beträgt gemäss bundesrätlichen Vorgaben maximal 50 Personen. Der Kanton kann diese Vorgabe jederzeit verschärfen. Wir würden Sie dazu umgehend informieren.

Das vom AJV Jagd Aargau erarbeitete Schutzkonzept vom 19. Oktober 2020 bleibt gültig (angepasst auf die Beschränkung von 50 Personen).

Sehen Sie die aktuelle Zeit als Chance für Neues und nicht als Verzicht auf liebgewonnene Traditionen. Sind Sie sich Ihrer Vorbildrolle in der Oeffentlichkeit bewusst.

Herzlichen Dank für die umsichtige Führung Ihres Jagdvereins.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen eine erfolgreiche, unfall- und krankheitsfreie Jagd

Mit freundlichen Grüssen und herzlichem Weidmannsheil

 

Maskenpflicht sobald zwei Personen zusammen sind

3.11.2020: Das Schutzkonzept ist zwischenzeitlich mit den Revierkantonen BL, LU, SG, SO und TG koordiniert und mit dem Kantonsärztlichen Dienst Aargau abgesprochen worden. Der Kantonsärztliche Dienst empfiehlt eine Maskentragpflicht sobald zwei Personen zusammen sind, auch wenn über 1,5 Meter Abstand eingehalten werden.

Zudem muss im lokalen Schutzkonzept ersichtlich sein, wer für die Um- und Durchsetzung der Massnahmen verantwortlich ist. Da die Verantwortlichkeiten auf der Herbstjagd (Sicherheit, Abschussvorgaben etc.) grundsätzlich über den Jagdleiter geregelt sind, ist in den meisten Fällen auch er für die Durchsetzung der Corona-Massnahmen verantwortlich. Er instruiert alle Beteiligten der Jagd.

Weiter muss im Dokument auch ersichtlich sein, wer gegenüber den zuständigen Behörden die Kontaktperson ist (jene Person, welche alle Personendaten hat). Ansprechperson für den Kanton ist der Obmann (Präsident des Jagdvereins).

Natürlich können die Jagdgesellschaften die Zuständigkeiten aber selber festlegen.

Die lokalen Schutzkonzepte müssen nicht vom Kanton genehmigt werden.

Wir haben am 3. November 2020 unser Konzept ergänzt und angepasst.

 

Corona-Konzept Herbstjagd 2020

Die Bewegungsjagden sind auch gemäss aktueller bundesrätlichen Verordnung "Veranstaltungen“ (mit max. 50 Personen). Die Herbstjagd kann gemäss Konzept durch die Jagdgesellschaft vorbereitet und durchgeführt werden. 

Nach Sicht der Jagdverwaltung sind gemäss den gestrigen Beschlüssen des Bundesrates die Herbstjagden nach wie vor möglich (maximal 50 Personen). Das Corona-Konzept von Jagd Aargau deckt die Vorgaben immer noch sehr gut ab. 

Da die Jagd im Freien stattfindet, die Personen mit Telefonnummern sogar bereits vorher bekannt sind und während der meisten Zeit die Abstände zwischen den Personen vergleichsweise sehr gross sind, können viele Vorgaben einfach umgesetzt werden. Beim Personentransport und bei der Verpflegung werden Anpassungen nötig sein (Masken tragen, Abstände am Aserplatz, Personen aufteilen etc.). Der gesellschaftliche Teil kann oder muss je nach Örtlichkeiten reduziert oder abgesagt werden.

Es gilt immer noch das (angepasste) Corona-Schutzkonzept mit den drei Haupt-Massnahmen: 

  • Hygienevorschriften (regelmässig Hände waschen oder desinfizieren) 
  • Abstandsmassnahmen (1,5 m) und Masken tragen 
  • Registrierungspflicht.

upload/Corona/CoronaAJVRot.jpg

Die Jagdgesellschaften halten sich an folgendes Corona-Konzept:

1. Als veranstaltende Organisation legen Sie die verantwortlichen Personen fest und haben dafür zu sorgen, dass

  • die Teilnehmerzahl auf maximal 50 Personen beschränkt wird,
  • die Begrüssung Corona konform stattfindet (kein Händeschütteln, keine Umarmung),
  • genügend Platz vorhanden ist, insbesondere die Abstände von mind. 1,5 m bei der Begrüssung, beim Transport, beim Anstellen, bei Besprechungen, beim Zwischenaser, beim Verblasen der Strecke (Bläser haben gar einen Abstand von 2-3 Metern einzuhalten) und am Aserfeuer gewährleistet werden können,
  • die Maskenpflicht auferlegt werden muss wo der Abstand nicht eingehalten werden kann und somit eine genügende Anzahl Masken zur Verfügung stehen,
  • Desinfektionsmittel (3 ml pro Anwendung) oder gar Wasser mit Seife und Haushaltpapier zur Verfügung steht,
  • beim Aserplatz vor allem in Innenräumen die nötigen Abstände eingehalten werden können und
  • Ihre Jagdteilnehmer über Ihre Massnahmen informiert sind.

2. Die vorhandenen Präsenzlisten aller Jagdteilnehmenden (Jäger und Treiber) müssen Nachname, Vorname, Adresse sowie Telefonnummern enthalten (sofern vorhanden auch Gruppeneinteilung) und müssen währende 14 Tagen aufbewahrt werden.

Wir haben aus den Faktenblättern von Bund und Kanton die nötigen Hygiene- und Verhaltensregeln zusammen getragen und ein Plakat zum herunterladen bereitgestellt.

 

In diesem Sinne wünschen wir eine erfolgreiche Herbstjagd. Halten Sie sich gesund und helfen Sie, das Corona-Virus nicht weiterzuverbreiten - Sie sind es sich und Ihren Mitmenschen schuldig.