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Drohnen, Jäger und Rehkitzrettung

Die Stiftung Wildtiere Aargau vertritt den Grundsatz: Im Aargau eingesetzte Drohnenpiloten/innen sollen einerseits über eine jagdliche Ausbildung verfügen und andrerseits den speziellen Ausbildungskurs für Drohnenpiloten besucht haben.

Im Verlauf von den letzten zwei Jahren hat die Stiftung Wildtiere Aargau drei komplett ausgerüstete Drohnensysteme angeschafft. Diese werden in vier ausgewählten Jagdrevieren im Sinne eines Pilotbetriebs gezielt zur Rehkitzrettung eingesetzt.

Nach Abschluss der Pilotphase wird Projektleiter Andreas Hofstetter einen Schlussbericht mit Empfehlung verfassen. Dieser wird hier veröffentlicht. Danach wird der Stiftungsrat wird Herbst über die weitere Entwicklung dieses Projektes entscheiden und informieren.

Diese Jägerinnen und Jäger wurden nach einem ausführlichen Lehrgang zu zertifizierten Drohnenpilotinnen und -piloten ausgebildet:

2019
Zemp Daniel, Läuchli Oliver, Jappert Heinz, Weber Hansueli, Weber Roman, Flückiger Martin, Amstad Kurt, Gisler Alex, Rüegger Patrick, Widmer Heinz, Willborn Kurt, Fischer Reto, Baumberger Adrian, Wyss Daniel, Hasler Fritz, Guarneri Antonio

2020
Fleischli André, Zimmerli Tobias, Arber Rolf, Waller Michael, Grätzer Nick, Kläusler Simon, Hunziker Rolf, Lilienthal Patrick, Füglistaller Sepp, Karer Albrt, Dubler Andreas, Dubler Willi, Kuhn Dominic, Kräft Peter, Müller Markus, Deubelbeiss Peter, Berner Fabio, Koch Roland, Seiler Adrian, Böhringer Sven, Vogt Peter, Leisibach Peter, Pauli Nico, Wildi Markus, Hoppler Isabelle, Wäspi Harry, Estermann Erwin, Som Ronald, Juchli Egon, Rey Roger

Herzliche Gratulation für die erfolgreiche Absolvierung und vielen Dank für das grosse Engagement.

 

Rehkitzrettung mit Drohnen

Jäger retten auch mit Drohnen die jungen Wildtiere

Die Stiftung Wildtiere Aargau engagiert sich seit vielen Jahren aktiv für die Rettung der jungen Wildtiere. Dabei setzt sie sowohl auf bewährte Formen als auch auf neue Innovationen. Deshalb hat sie sich entschieden, für 2019 ein Pilotprojekt mit Drohnen und Wärmebildkameras zu starten. Zudem hat die Stiftung Wildtiere den Grundsatz gefällt, dass für dieses Projekt eingesetzte Drohnenpiloten und -pilotinnen einerseits über eine jagdliche Ausbildung verfügen und andererseits den speziellen Bildungskurs für Drohnenpiloten absolviert haben. Als Projektverantwortlicher konnten wir den sehr engagierten Jäger und Drohnenpilot Andreas Hofstetter gewinnen.  

Dazu hat die Stiftung Wildtiere drei Drohnen mit Wärmebildkameras angeschafft und diese an drei Jagdgesellschaften übergeben. Zur Verfügung gestellt haben sich die Jagdgesellschaft Sarmenstorf, die Jagdgesellschaft Meiershalden Oberhofen aus dem Fricktal sowie der Jagdverein Lindenberg-Muri. Herzlichen Dank.

Die frisch zertifizierten Drohnenpiloten mit Jagdbrevet sind aus der Jagdgesellschaft Meiershalden Oberhofen: Daniel Zemp, Oliver Läuchli, Heinz Jappert; aus Rothrist: Hansueli Weber, Roman Weber, Martin Flückiger; Jagdgesellschaft Hägglingen-Tägerig: Kurt Amstad, Alex Gisler; Jagdgesellschaft Sarmenstorf: Patrick Rüegger, Heinz Widmer, Kurt Willborn, Reto Fischer; Jagdverein Lindenberg-Muri: Adrian Baumberger, Daniel Wyss; Jagdgesellschaft Fürstenhof-Hellikon: Fritz Hasler, Hansrichard Burki; Jagdgesellschaft Brislach: Antonio Guarneri. Wir gratulieren allen Absolventen sehr herzlich und sagen Weidmanns Dank.

Der verantwortliche Projektleiter Andreas Hofstetter wird nach dieser Pilotphase per Ende Sommer 2019 einen Bericht erstellt und der Stiftungsrat wird im Herbst 2019 über die weitere Entwicklung des Projekts entscheiden und informieren.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: drohnen@stiftungwildtiere.ch

 

Drohnenprojekt in den Medien

Hören Sie sich den interessanten Artikel auf SRF Regionaljournal Aargau Solothurn zum Drohnenprojekt der Aargauer Jäger an. Die ersten 15 Aargauer Jäger wurden zu Drohnenpiloten ausgebildet. Die Drohne bietet eine gute Ergänzung im Bestreben, die jungen Wildtiere beim Mähen der Wiesen zu schützen. Trotzdem bleibt die traditionelle Art der Vergrämung sowie die Absuche der Felder durch Jäger und Bauern unerlässlich.

Hier geht es zum Bericht auf SRF Regionaljournal Aargau Solothurn

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