Rehkitzrettung mit Drohnen

Reviere für Pilotprojekt gesucht

Die Stiftung Wildtiere Aargau engagiert sich seit Jahren mit grossem Erfolg in der Jungtierrettung. Mit den altbewährten Vergrämungsmethoden konnten unzählige Rehkitze vor dem Mähtod bewahrt werden. Diese Methode ist auch heute noch zielführend und tragend. In jüngster Zeit scheinen neue Techniken mit Drohnen und Wärmebildkameras die Rehkitzrettung zu revolutionieren. Dieser technischen Entwicklung können wir uns nicht entziehen. Der Stiftungsrat ist zudem der Meinung, dass die Rettung von Rehkitzen grundsätzlich in der Verantwortung und in den Händen der Jägerschaft bleiben soll.

Im In- und Ausland bauen Drohnenfans (meist nicht Jäger) ihre Fluggeräte für die Suche von Rehkitzen um und engagieren sich mit beachtlichem, medialem Erfolg. Diesen neuen Herausforderungen sollte sich die Jägerschaft stellen. Dem Stiftungsrat ist es gelungen, einen Jäger und Drohnenpiloten als Projektleiter für das Thema Drohneneinsätze zu gewinnen. Andreas Hofstetter, ist Jagdpächter im Kanton Aargau und hat jahrelange Erfahrung im fliegertechnischen Bereich. Er hat sich bereit erklärt diese wichtige Thematik aktiv und kritisch zu betreuen.

 

Pilotreviere im Kanton Aargau gesucht

Nach umfangreichen Abklärungen hat der Stiftungsrat beschlossen, drei Drohnen mit Wärmebildkameras zu beschaffen. Diese bilden die Grundlage für ein erstes Pilotprojekt im Kanton Aargau. Die drei Drohnen mit Wärmebildkameras werden interessierten Jagdvereinen während der Setzzeit der Rehkitze kostenlos zur Verfügung gestellt. Interessierte Jagdgesellschaften bewerben sich per Mail bis spätestens Ende März 2019, an folgende Adresse:

drohnen@stiftungwildtiere.ch

Es wird vorausgesetzt, dass interessierte Jagdgesellschaften zwei bis drei Jäger/innen in eine entsprechende Ausbildung, welche von unserer Seite organisiert wird, entsenden. Falls sich Jagdgesellschaften entscheiden, auf eigene Kosten eine Drohne anzuschaffen, stehen wir für Demonstrationen und Ratschläge gerne zur Verfügung. Ebenfalls könnten wir die Ausbildung der entsprechenden Jäger/innen übernehmen und diese in Gruppen schulen. Wir helfen gerne beim Beschaffen von Drohne, Wärmebildkamera, Koffer, Ersatzbatterien, Ladegeräte, Bildschirme, Fernbedienung, alles montiert und einsatzbereit.

Unser Projektleiter, Andreas Hofstetter steht Ihnen für persönliche Gespräche gerne zur Verfügung. Nehmen Sie bitte über oben aufgeführte Mailadresse Kontakt auf, er ruft Sie zurück.

Wir freuen uns, zusammen mit Ihnen diesen Schritt zu machen und werden zu gegebener Zeit über die Erfahrungen der ausgewählten Pilotreviere informieren.