Kantonale Eignungsprüfung Modul Apport, Modul Wasser vom 05.09.2020

Eigentlich ist der Kanton Aargau der Kanton der Gewässer. Aus der kantonalen Jagstatistik 2019 ist zu entnehmen, dass 2‘250 Vögel (davon ca. 300 Enten und Blässhühner) erlegt worden sind. Gemäss den kantonalen jagdrechtlichen Regelungen sind nur geeignete und eingeübte Hunde auf der Jagd zu verwenden. Diese Bestimmung gilt u.a. auch für das Apportieren und die Nachsuche bei der Wasserjagd.

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Jagd Aargau hat im Jahr 2018 extra für diese Prüfung eine eigene PO erlassen, welche auf den Grundlagen der AGJ beruht. Sieben Hundegespanne stellten sich der Herausforderungen der Eignungsprüfung Modul Apport und Wasser von JAGDAARGAU. Sepp Sticher amtete als erfahrener Prüfungsleiter, welchem die ganzen Organisationarbeiten zukamen. Die Prüfung fand am Mühlenweiher in Scherz statt. Ein ideales, aber auch anspruchsvolles Gewässer, welches uns von Hanspeter Meyer, Mühle Scherz, zur Verfügung gestellt wurde. Waidmannsdank dafür! – Richterobmann Armin Künzli und Mitrichter Nik Bäbler nahmen die Arbeiten der vorgestellten Hundegespannen ab. Die erfahrenen Richter erkannten Vor- und Nachteile der gezeigten Arbeiten präzis und vermochten dies den Hundeführern und –führerinnen gekonnt zu vermitteln. Vorstand und Präsidium von Jagd Aargau danken der Prüfungsleitung und den Richtern für eine hervorragend organisierte und sehr gut durchgeführte Prüfung am Wasser. Das Prädikat der besten Tagesarbeit und somit den Erinnerungspreis konnte an Irene Bevilacqua mit ihrer Deutsche Wachtelhündin Lissy vergeben werden.

Thomas Laube, Delegierter für das Hundwesen