Rettet die jungen Wildtiere

Das Projekt wurde leicht überabeitet. Wiederum steht die persönliche Abgabe des Flyers von der Jägerin, dem Jäger, an den Landwirt, die Landwirtin, im Mittelpunkt. Die daraus entstehenden Gespräche erachten wir als sehr wichtig. Auch in unserer zunehmend hektischen Welt ist der persönliche Kontakt immer mehr von Vorteil. Neu ist, dass mit dem Flyer zusammen ein sympathisches Geschenk übergeben werden soll. Die Stiftung Wildtiere Aargau hat das auch in Jägerkreisen sehr bekannte und geschätzte Aebi-Gewürz angeschafft. Die Dosen wurden so angefertigt, dass darauf ein neuer Kleber (überreicht durch Ihre Jagdgesellschaft) angebracht wurde. - Also, wer beispielsweise 20 Landwirtschaftsbetriebe im Revier hat, verteilt 20 Flyer und 20 Aebi-Gewürze an unsere Projektpartner. Ebenfalls sind wir der Meinung, dass die Jägerin und der Jäger, welche die Flyer verteilt, Anrecht auf ein Aebi-Gewürz hat.

Wettbewerb

Unter den Aktivisten der Jungtierrettung 2018 wird ein Wettbewerb durchgeführt. Teilnahmeberechtigt ist, wer sich in seiner Funktion als Jäger/in oder Bauer/Bäuerin an der Jungtierrettung 2018 beteiligt hat. Die Gewinnverlosung unter den Teilnehmenden findet im Sommer 2018 statt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss: 15. August 2018. Via Website oder mit der Postkarte, die am Flyer angehängt ist.

 

 

 

Rehkitzrettung mit Drohnen

Reviere für Pilotprojekt gesucht

Die Stiftung Wildtiere Aargau engagiert sich seit Jahren mit grossem Erfolg in der Jungtierrettung. Mit den altbewährten Vergrämungsmethoden konnten unzählige Rehkitze vor dem Mähtod bewahrt werden. Diese Methode ist auch heute noch zielführend und tragend. In jüngster Zeit scheinen neue Techniken mit Drohnen und Wärmebildkameras die Rehkitzrettung zu revolutionieren. Dieser technischen Entwicklung können wir uns nicht entziehen. Der Stiftungsrat ist zudem der Meinung, dass die Rettung von Rehkitzen grundsätzlich in der Verantwortung und in den Händen der Jägerschaft bleiben soll.

Im In- und Ausland bauen Drohnenfans (meist nicht Jäger) ihre Fluggeräte für die Suche von Rehkitzen um und engagieren sich mit beachtlichem, medialem Erfolg. Diesen neuen Herausforderungen sollte sich die Jägerschaft stellen. Dem Stiftungsrat ist es gelungen, einen Jäger und Drohnenpiloten als Projektleiter für das Thema Drohneneinsätze zu gewinnen. Andreas Hofstetter, ist Jagdpächter im Kanton Aargau und hat jahrelange Erfahrung im fliegertechnischen Bereich. Er hat sich bereit erklärt diese wichtige Thematik aktiv und kritisch zu betreuen.

 

Pilotreviere im Kanton Aargau gesucht

Nach umfangreichen Abklärungen hat der Stiftungsrat beschlossen, drei Drohnen mit Wärmebildkameras zu beschaffen. Diese bilden die Grundlage für ein erstes Pilotprojekt im Kanton Aargau. Die drei Drohnen mit Wärmebildkameras werden interessierten Jagdvereinen während der Setzzeit der Rehkitze kostenlos zur Verfügung gestellt. Interessierte Jagdgesellschaften bewerben sich per Mail bis spätestens Ende März 2019, an folgende Adresse:

drohnen@stiftungwildtiere.ch

Es wird vorausgesetzt, dass interessierte Jagdgesellschaften zwei bis drei Jäger/innen in eine entsprechende Ausbildung, welche von unserer Seite organisiert wird, entsenden. Falls sich Jagdgesellschaften entscheiden, auf eigene Kosten eine Drohne anzuschaffen, stehen wir für Demonstrationen und Ratschläge gerne zur Verfügung. Ebenfalls könnten wir die Ausbildung der entsprechenden Jäger/innen übernehmen und diese in Gruppen schulen. Wir helfen gerne beim Beschaffen von Drohne, Wärmebildkamera, Koffer, Ersatzbatterien, Ladegeräte, Bildschirme, Fernbedienung, alles montiert und einsatzbereit.

Unser Projektleiter, Andreas Hofstetter steht Ihnen für persönliche Gespräche gerne zur Verfügung. Nehmen Sie bitte über oben aufgeführte Mailadresse Kontakt auf, er ruft Sie zurück.

Wir freuen uns, zusammen mit Ihnen diesen Schritt zu machen und werden zu gegebener Zeit über die Erfahrungen der ausgewählten Pilotreviere informieren.