Rettet die jungen Wildtiere

Das Projekt wurde leicht überabeitet. Wiederum steht die persönliche Abgabe des Flyers von der Jägerin, dem Jäger, an den Landwirt, die Landwirtin, im Mittelpunkt. Die daraus entstehenden Gespräche erachten wir als sehr wichtig. Auch in unserer zunehmend hektischen Welt ist der persönliche Kontakt immer mehr von Vorteil. Neu ist, dass mit dem Flyer zusammen ein sympathisches Geschenk übergeben werden soll. Die Stiftung Wildtiere Aargau hat das auch in Jägerkreisen sehr bekannte und geschätzte Aebi-Gewürz angeschafft. Die Dosen wurden so angefertigt, dass darauf ein neuer Kleber (überreicht durch Ihre Jagdgesellschaft) angebracht wurde. - Also, wer beispielsweise 20 Landwirtschaftsbetriebe im Revier hat, verteilt 20 Flyer und 20 Aebi-Gewürze an unsere Projektpartner. Ebenfalls sind wir der Meinung, dass die Jägerin und der Jäger, welche die Flyer verteilt, Anrecht auf ein Aebi-Gewürz hat.

Wettbewerb

Unter den Aktivisten der Jungtierrettung 2018 wird ein Wettbewerb durchgeführt. Teilnahmeberechtigt ist, wer sich in seiner Funktion als Jäger/in oder Bauer/Bäuerin an der Jungtierrettung 2018 beteiligt hat. Die Gewinnverlosung unter den Teilnehmenden findet im Sommer 2018 statt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss: 15. August 2018. Via Website oder mit der Postkarte, die am Flyer angehängt ist.

 

 

 

Rehkitzrettung mit Drohnen

Jäger retten auch mit Drohnen die jungen Wildtiere

Die Stiftung Wildtiere Aargau engagiert sich seit vielen Jahren aktiv für die Rettung der jungen Wildtiere. Dabei setzt sie sowohl auf bewährte Formen als auch auf neue Innovationen. Deshalb hat sie sich entschieden, für 2019 ein Pilotprojekt mit Drohnen und Wärmebildkameras zu starten. Zudem hat die Stiftung Wildtiere den Grundsatz gefällt, dass für dieses Projekt eingesetzte Drohnenpiloten und -pilotinnen einerseits über eine jagdliche Ausbildung verfügen und andererseits den speziellen Bildungskurs für Drohnenpiloten absolviert haben. Als Projektverantwortlicher konnten wir den sehr engagierten Jäger und Drohnenpilot Andreas Hofstetter gewinnen.  

Dazu hat die Stiftung Wildtiere drei Drohnen mit Wärmebildkameras angeschafft und diese an drei Jagdgesellschaften übergeben. Zur Verfügung gestellt haben sich die Jagdgesellschaft Sarmenstorf, die Jagdgesellschaft Meiershalden Oberhofen aus dem Fricktal sowie der Jagdverein Lindenberg-Muri. Herzlichen Dank.

Die frisch zertifizierten Drohnenpiloten mit Jagdbrevet sind aus der Jagdgesellschaft Meiershalden Oberhofen: Daniel Zemp, Oliver Läuchli, Heinz Jappert; aus Rothrist: Hansueli Weber, Roman Weber, Martin Flückiger; Jagdgesellschaft Hägglingen-Tägerig: Kurt Amstad, Alex Gisler; Jagdgesellschaft Sarmenstorf: Patrick Rüegger, Heinz Widmer, Kurt Willborn, Reto Fischer; Jagdverein Lindenberg-Muri: Adrian Baumberger, Daniel Wyss; Jagdgesellschaft Fürstenhof-Hellikon: Fritz Hasler, Hansrichard Burki; Jagdgesellschaft Brislach: Antonio Guarneri. Wir gratulieren allen Absolventen sehr herzlich und sagen Weidmanns Dank.

Der verantwortliche Projektleiter Andreas Hofstetter wird nach dieser Pilotphase per Ende Sommer 2019 einen Bericht erstellt und der Stiftungsrat wird im Herbst 2019 über die weitere Entwicklung des Projekts entscheiden und informieren.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: drohnen@stiftungwildtiere.ch