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Mit der APP den Jagdaufseher rufen

upload/Jagdaufsicht/appJagdaufseher.jpg

upload/Jagdaufsicht/appwyler.jpgUm den zuständigen Jagdaufseher selber ausfindig zu machen und diesen direkt anzurufen, gibt es für den Kanton Aargau eine Applikation (App) für das Smartphone. Die App «AG Jagdaufsicht» kann gratis heruntergeladen werden. Martin Wyler, Software-Ingenieur und Jagdaufseher aus Elfingen, hat die App entwickelt. Wyler hofft damit, dass Personen, die ein Tier anfahren keine Fahrerflucht begehen, sondern direkt den Jagdaufseher anrufen: «Zweck des Programmes ist, dem kranken oder verletzten Wildtier lange Minuten des Leidens zu ersparen.»

Die App funktioniert so: Wenn man den Ortungsdienst (GPS) auf seinem Handy einschaltet und die App «AG Jagdaufsicht» öffnet, wird der Standort ermittelt und schliesslich erscheint der Name des Reviers und der Name des zuständigen Jagdaufsehers. Dieser kann durch berühren des Telefonsymbols angerufen werden. Ein weiterer Vorteil sei die genaue Positionsangabe bei einem Wildunfall: «Häufig kommt es vor, dass der Automobilist auf die Nachfrage der Polizei oder des Jagdaufsehers, seine genaue Position nicht weiss oder sie in der Aufregung nicht erläutern kann», sagt Wyler.

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  • Das Versenden seines eigenen Standortes ist eine hilfreiche Funktion, um seinem Partner oder seinen Freunden, Jagdkollegen etc. per SMS oder per WhatsApp mitziteilen wo man sich gerade befindet. Diese Funktion wird im Online-Modus durch antippen der blauen Koordinaten-Taste eingeleitet. Danach erscheint der Dialog mit den eigenen Textvorlagen.
  • Die Funktion zur Distanzmessung wurde erweitert und ist jetzt auch im Online-Modus verfügbar. Als erster Punkt (A) wird hier die aktuelle GPS Position verwendet. Der zweite Punkt (B) muss auf der Karte angetippt werden. Diese Möglichkeit ist z.B. für Jäger praktisch, die wissen möchten, wie weit es von meinem Hochsitz bis zum Waldrand ist.
  • Die Meereshöhe wird sowohl im Online wie im Offline Modus ermittelt und angezeigt. Zusätzlich wird beim Distanzmessen zwischen zwei Punkten der Höhenunterschied der beiden Punkte berechnet und angezeigt.
  • Nebst Jagdaufseher Mutationen, gibt es die Funktion, im Offline-Modus die Suche nach einem Jagdaufseher mit seinem Namen. Dafür musste der Menüpunkt "Beenden" aus dem Menü entfernt werden, um mehr Platz im Menü zu bekommen. Das Beenden der App ist nun ausschliesslich durch zweimaliges Drücken der Zurück-Taste möglich.
  • Im Online- und im Offline Modus kann die Anzeige der Koordinaten des aktuellen Standortes von WGS84 (World Geodetic System 1984) nach CH1903 (SwissGrid, Schweizer Landeskoordinaten 1903 oder LV03 für «Landesvermessung 1903) umgeschaltet werden.Dies geschieht indem lange auf die blaue Koordinaten-Taste gedrückt wird. Beim nächsten langen Drücken wird wieder zurück auf WGS84 geschalten.

» Hilfe und weitere Informationen über https://www.facebook.com/WylersApp/?ref=bookmarks

» Die App "Jagdaufsicht" könnt ihr euch bei iTunes oder im Google Play Store holen.

Tipps und Tricks

Blattjagd - Fiepen

Bei der Blattjagd nutzt der Jäger das Brunftverhalten des Rehwildes aus, um den Rehbock zu bejagen. Die Blattzeit des Rehwildes beginnt Mitte Juli und geht so bis in die zweite Hälfte des August. Beim „Blatten“ werden die Fieplaute des weiblichen Rehes oder des Kitzes durch Anblasen eines zu den Lippen geführten frischen Laubblattes oder Grashalms nachgeahmt. Selbstverständlich gibt es dafür heute geeignete Instrumente.

Das eigentliche "Blatten" beginnt jedoch erst Ende Juli und endet etwa Mitte August. Dann ist der überwiegende Teil der Geissen und Schmalrehe beschlagen. Die Geissen werden zuerst brunftig, dann folgen die Schmalrehe. Die Rehböcke finden im August kaum noch brunftige weibliche Rehe und lassen sich deshalb auf ihrer Suche häufiger vom Jäger anlocken.

Links zum Thema

Klaus Demmel - Youtube-Film

Blattjagd, Deutsche Jagd-Zeitung

3 Tipps für die Blattjad, Jagdaktuell

 

Krähenjagd - Lockjagd

Das Ziel bei der Lockjagd besteht darin, die Rabenvögel auf Schrotschussentfernung an den Stand zu locken. Deshalb muss der Jäger den Krähen ein entsprechend attraktives Lockbild bieten.

Der Aufbau der Lockvögel erfolgt in der Regel frühmorgens im Dunkeln. Sonst besteht die Gefahr von anstreichenden oder beobachtenden Krähen in Bäumen entdeckt zu werden.

Eine Verknüpfung von Jäger – Lockbild – Abschuss von Artgenossen sollte den intelligenten Krähen möglichst vorenthalten werden, damit die schnell lernfähigen Rabenkrähen auch bei zukünftigen Jagden nicht misstrauisch werden.

Die Krähenjagd kann im Rahmen geltender Jagd- und Schonzeiten generell das ganze Jahr über ausgeübt werden. Die höchsten Strecken erzielt man im allgemeinen jedoch in den Monaten Mitte Juli bis Ende September, da zu diesem Zeitpunkt sehr viele Jungkrähen unterwegs sind. Für das Revier besonders wichtig ist aber die Jagd ab Ende Januar bis zum Ende der Jagdzeit. Verursachen die Krähen doch im hereinbrechenden Frühjahr den grössten Schaden beim Niederwild und Singvögeln durch Prädation von Gelegen und Jungvögeln.

Besonders interessant sind z. B. frisch abgeerntete Getreidefelder, frisch gemähte Wiesen, umgebrochene Ackerflächen. Aber auch Stände in der Nähe von besonderes attraktiven Frassplätzen wie z. B. Müllkippen, Kompostierungsanlagen, Silos oder Freiland- Schweinezuchten sind besonders erfolgsversprechend.

Feldgehölze, Waldränder oder hohe Baumgruppen sollten bei der Standplatzwahl unbedingt gemieden werden, weil die Krähen dort häufig ausserhalb der Schrotschussentfernung angestrichen kommen. 

Links zum Thema

Intelligente Vögel im Visier, Jagdaktuell

Krähenwiki

Krähenjagd, Hubertus Fieldsports

Krähenjagd, Jagdgesellschaft Wasserschloss

 

 

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