Kant. Schweiss- und Fährtenschuhprüfung 2019 in Reinach

Sonntag 1. September 2019 wurde die 41. Kantonale Schweiss-und Fährtenschuh Prüfung in Reinach AG durchgeführt.

Von 28 Teilnehmenden bestanden zwanzig die Prüfung.

Zuständig für die Reviere und Festwirtschaft war in diesem Jahr die Schweisshundegruppe Aare-Reuss unter der Leitung von Hans Döbeli und Sabin Nater. Die Infrastruktur im Forstbetrieb aargauSüd in Reinach eignet sich hervorragend für diesen Anlass, so konnten die rund 100 Personen, die diese Anlass besucht haben, mit Speis und Trank versorgt werden. Überhaupt war es eine sehr angenehme Stimmung und es gab viele interessante Gespräche unter den Teilnehmer.

Prüfung: Die Fährten wurden am Samstagnachmittag bei herrlichem Wetter gespritzt. Am Sonntagmorgen war es wohl bewölkt und es gab um ca. 09.00 einen kleinen Regenschauer, die Temperaturen waren jedoch sehr angenehm und Ideal für die Prüfung. So konnte Prüfungsleiter Josef Sticher am Sonntagmorgen um 7.45 Uhr die 28 Prüflinge, 17 Richter- und 8 Revierführer sowie diverse Helfer begrüssen.

  • Es konnten 18 Gespanne zur 500 m Schweissprüfung antreten, davon haben 10 bestanden.
  • Zur Fährtenschuh Prüfung sind 10 Gespanne angetreten, dort haben 8 bestanden.

 

Gewinner:

  • Beste 500m Schweissarbeit: Martin Münger aus Wahlendorf mit seiner Kleinen Münsterländer Hündin «Erle von der Wasserscheide»
  • Beste 500m Fährtenschuharbeit: Ueli Wanderon aus Reinach mit seiner Deutsch Kurzhaar Hündin Kaja vom Untermarchstein

 

Gewinner Wanderpreis: «Beste Tagesarbeit»

  • Beste 500m Fährtenschuharbeit: Ueli Wanderon aus Reinach mit seiner Deutsch Kurzhaar Hündin Kaja vom Untermarchstein  

links: Regula Ryter, Gewinnerin der 2. Kant. Modul: Wasser/Apport Prüfung 2019
Mitte: Ueli Wanderon, beste 500m-Fährtenschuhprüfung und
          Wanderpreis für beste Tagesarbeit
rechts: Martin Münger, beste 500m-Schweissprüfung

Ich möchte es nicht unterlassen noch einmal allen Helfer zum guten Gelingen dieser Prüfung zu danken.

Peter Rösch
JAGDAARGAU Hundewesen

 

 

Schweiss- und Fährtenschuhprüfung 2019

Sonntag, 1. September 2019, Raum Reinach AG

Kantonale Schweissprüfung 2019
und
Kantonale Fährtenschuhprüfung 2019

20 Fährten: Schweiss oder Fährtenschuh, 500 m
  5 Fährten: Schweiss, 1000 m

Zugelassen sind Hunde aller Jagdhunderassen (Mindestalter 15 Monate). Der Führer eines zu prüfenden Hundes muss jagdberechtigt oder Jagdlehrgänger sein. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Gespanne beschränkt. Bevorzugt werden Hund von AJV-Mitgliedern, im Weitern ist die Reihenfolge der Meldungseingänge massgebend.

Anmeldung mit nachfolgendem Anmeldeformular bis spätestens Mittwoch, 31. Juli 2019.

Geprüft wird gemäss "Reglement über den Einsatz von Hunden zur Nachsuche 1991/2008" der AGJ//TKJ und Prüfungs- und Leistungsrichterordnung 2017 (PLRO 17).

Nenngeld AJV-Mitglieder Nichtmitglieder
  500 m 100.-- 150.--
1000 m 130.-- 180.--

 

Für die bestandenen Prüfungen werden dem Hundeführer Prüfungsausweis sowie Hutabzeichen abgegeben. Die besten Gespanne des Tages erhalten ein graviertes Holzbrett. Im Weitern wird der Wanderpreis verliehen, sofern die Arbeit ohne Richtrkorrektur absolviert wurde.

 

Ausschreibung und Anmeldeformular

Prüfungsreglement

 

Für Details und Kursdaten melden Sie sich auch direkt beim Verantwortlichen, Peter Rösch:
peter.roesch(at)nerozzi-roesch.ch

 

Kantonale Schweisshundeprüfung 2018 in Wohlen

Nur Wenige konnten die strengen Standards erfüllen

Am 2. September 2018 organisierte der Verband Jagd Aargau die kantonale Schweisshundeprüfung rund um Wohlen. Von 28 Teilnehmenden bestanden sieben die Prüfung.

Schweisshunde riechen nicht etwa schwitzendes Wild, sondern dessen Spuren. Dies etwa, wenn das Wild verletzt ist und deshalb am Boden eine Blutspur (Jägersprache Schweiss) hinterlässt. Bei der Jagd oder bei Wildunfällen sind die ausgebildeten Hunde nötig, damit das Wild möglichst schnell gefunden und von seinem Leid erlöst werden kann. «Sie sind deshalb unentbehrlich», weiss Peter Rösch, Gesamtleiter der kantonalen Schweisshundeprüfung.

Wer einen Hund dafür einsetzen möchte, muss diesen von klein auf trainieren und schliesslich einer Prüfung unterziehen. 28 Hundehalter und ihre Tiere absolvieren diesen Test kürzlich in Wohlen und Umgebung. „Dass so viele Durchgefallen sind, zeigt den hohen Qualitätsanspruch, den wir an unsere Jagdkameraden stellen“, ist Peter Rösch überzeugt. „Oft ist sonst das Verhältnis zwischen Bestandenen und Nicht-Bestandenen umgekehrt.“ Ein Einfluss hätte wohl auch das Wetter gehabt. Dieses war lange trocken, und kurz vor der Prüfung wurde es nasskalt. „Dadurch sind viele für die Hunde interessante Dürfte aufgewirbelt worden, die Pflanzen sprossen wieder und das Wild wurde aktiver. Die Hunde waren weniger aufmerksam und schneller abgelenkt“. „Die Bedingungen entsprachen aber der normalen Realität bei Einsätzen.“ Je nach Hund galt es eine am Vortag künstlich angelegte Fährte von 500 oder 1000 Metern zu absolvieren. Musste der Hund mehr als zweimal auf die Fährte zurückgerufen werden, fiel er durch.

Willi Dubler aus Wohlen mit seinem Cico war einer der sieben, der die Prüfung bestanden hat. Entsprechend glücklich war er. „Das richtige Lernen fängt für ihn jetzt erst richtig mit Ernstfällen an“, weiss Peter Rösch aus eigener Erfahrung. Die Stimmung bei der abschliessenden Prüfungsbesprechung im Wohler Chüestellihau bezeichnet er als etwas betrübt. „Die Durchgefallenen wurden aber von ihren Kameraden motiviert, weiter zu üben.“ Sie dürfen es in einem Jahr nochmals versuchen.

 

 

Kantonale Schweiss- und Fährtenschuhprüfung 2017 in Kölliken

Kölliken, 3. September 2017

24 Gespanne nahmen an der diesjährigen Schweisshundeprüfung in Kölliken teil. Davon 12 Gespanne über 500 Meter Schweiss und 3 Gespanne über 1000 Meter Schweiss. Weitere 9 Gespanne absolvierten den 500 Meter Fährtenschuh. Erfolgreich waren 14 Gespanne, also gute 58 %. Bei der 500 Meter Schweissarbeit gewann Adrian Seiler, bei 1000 Meter Schweissarbeit Andrea Spycher und bei 500 Meter Fährtenschuh gewann Yvo Lotter. Den Wanderpreis für die Tages-Nachsuchearbeit durfte Yvo Lotter entgegennehmen.

Für die Gesamtleitung verantwortlich zeichnete Peter Rösch, für die Prüfungsleitung Schweiss und Fährtenschuh Josef Sticher. Die Schweisshundegruppe Zofingen-Aarau-Kulm war unter Leitung von Urs Senn und Markus Andreas vor Ort verantwortlich und offerierte den Aser. Allen recht herzlich Dankeschön.

Geprüft wurde gemäss dem Reglement über den Einsatz von Hunden zur Nachsuche 1991/2014 der AGJ/TKJ und der Prüfungs- und Leistungsordnung 2014 (PLRO 14). Eine Erschwernis der Prüfung lag wetterbedingt am starken Sommerregen des Vorabends. Bei merklich kühleren Temperaturen beim Auslegen der Fährten wurden die Fremdgerüche deutlich intensiver.

 Schweissprüfung, Instruktionen

Die 1000 Meter Schweissarbeit hat bestanden:

Andrea Spycher mit Amor vom Hubertuseck

Die 500 Meter Schweissarbeit haben bestanden:

Roland Vöhringer mit Blacky

Katrin Strahm mit Akarj von der Salzachau

Andreas Würz mit Yana vom Binzenhof

Thomas Laube mit Napoleon II vom Zehnthof

Ruedi Lang mit Akira von der Scheidegg

Adrian Seiler mit Jara vom Untermarchstein

Die 500 Meter Fährtenschuh haben bestanden:

Christoph Studer mit Great Explorer

Thomas Küng mit Zeis vom Laubachtal

Werner Hämmerli mit Falco vom Reistelkopf

Ivo Lotter mit Irus von Runggeletsch

Sabin Nater mit Hubertus von der Fischweide

Christian Schütz mit Miles (Micky) von Lord of Forest

Lorenz Diebold mit Bloka vom Adlerpfad

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Wir gratulieren den erfolgreichen Führerinnen und Führern zur bestandenen Prüfung und wünschen allen mit ihrem Hund viel Erfolg in der Praxis. Allen Beteiligten ein herzliches Waidmanns Dank zum guten Gelingen der Prüfungen.

Für die Prüfungsleitung: Peter Rösch, Beauftragter für das Hundewesen JagdAargau