18] Schwarzwildgewöhnungsgatter - JagdAargau leistet Ausbildungsbeitrag

Sept.
2017 

Gemäss § 17 der Aarg. Jagdverordnung sind auf der Jagd zum Aufstöbern, zur Baujagd, zum Vorstehen, zur Nachsuche und zum Apportieren nur geeignete und eingeübte Hunde zu verwenden. Allerdings fehlen wichtige Voraussetzungen für die Ausbildung der Hunde, insbesondere geeignete Ausbildungsanlagen. Das gilt vor allem auch für Hunde bei der Jagd auf Schwarzwild. Mit der Zusammenarbeit mit der Schwarzwildgewöhnungs-Gatter Altmühltal e.V. in Deutschland macht jetzt Jagd Aargau den ersten Schritt zur Lösung dieses Problems.

Jagdhunde sammeln im Schwarzwildgewöhnungsgatter Erfahrungen mit Wildschweinen und lernen deren Wehrhaftigkeit kennen. Der Hundeführer hat die Möglichkeit, das Verhalten seines Hundes anzupassen und somit den Hund – und auch das Schwarzwild – vor Verletzungen zu schützen.

Die Schwarzwildgewöhnungs-Gatter Altmühltal e.V. betreibt in der Nähe von Ingolstadt eine Anlage, die eine Gesamtgrösse von ca. 7 Hektaren aufweist und somit den Wildschweinen ausreichend Lebensraum und Ruhezonen bietet. Das Gatter ist unterteilt in ein Ruhegatter, das allein den Sauen vorbehalten ist und zwei Arbeitsgatter, in denen die Hundearbeit stattfindet. Das Betreten der Anlage ist nur den autorisierten Personen und den angemeldeten Hundeführern gestattet.

Die Zulassungsbedingungen und die Gatterordnung, die unbedingt einzuhalten sind, können unter www.schwarzwildgatter-altmuehltal.de nachgelesen werden. Ebenfalls kann über diese Homepage ein freier Termin gebucht werden.

Die Kosten betragen gegenwärtig 30 Euro pro Tag und Hund. Diese sind von den Hundeführenden im voraus zu bezahlen. Alle Hundeführenden, welche auch Mitglied bei JAGDAARGAU AJV sind, können bei der Geschäftsstelle JagdAargau, unter Vorlage einer Kopie des vom Gattermeister ausgefüllten und unterschriebenen Anmeldebogens, diese Kosten von JAGDAARGAU zurückfordern (bitte genaue Bank- oder Postverbindung angeben).

» Schwarzwild Altmühlthal, Bayern

» Rückerstattungsformular

 

 

 

 

 

17] Nachsuche - Leitlinien als Hilfsmittel für Wild und Jäger

April 2017 

Die Jagd bewegt sich oft sozusagen in „verminten“ Gebieten. Das trifft auch auf den Bereich der Nachsuche zu. Es gibt (auch) zur Nachsuche zwar gesetzliche Vorschriften. Aber sie lassen oft Raum für Interpretation zu. Immerhin hat sich das Bundesgericht im vergangenen Jahr nicht nur klar zur Pflicht zur Nachsuche geäussert, sondern auch festgestellt, dass das Unterlassen der Nachsuche gegen das Tierschutzgesetz verstösst. Zum Schutz der Wildtiere – aber auch der Jägerinnen und Jäger – hat jetzt Jagd Aargau „Leitlinien für die Nachsuche“ erarbeitet, die als Hilfsmittel dienen sollen.

» Leitlinien Nachsuche

 

 

 

16] Leinenpflicht - a de Leine isch er en Feine

März
2017 

Mehr als die Hälfte der Halterinnen und Halter der rund 30'000 Hunde im Kanton Aargau beachtet die gesetzlichen Bestimmungen über die Leinenpflicht. Das lässt sich aus einer Umfrage ableiten, die Jagd Aargau vor drei Jahren bei den Jagdgesellschaften durchgeführt hatte. Leider gibt es aber noch (zu) viele Hundehalterinnen und Hundehalter, die überzeugt sind, dass ihr Liebling im Wald keine Leine braucht. Angesichts der Zunahme der Zahl der Risse von Wild durch freilaufende Hunde, aber auch der Bedeutung des Schutzes der wild lebenden Säugetiere, Vögel und Amphibien in der für sie entscheidenden Zeit zwischen April und August, haben Jagd Aargau und der Kantonalverband Aargauer Kynologen (KVAK) gemeinsam eine Sensibilisierungskampagne für die Leinenpflicht gestartet.

Damit die Plakate im nächsten Jahr wieder Beachtung finden, sollten sie im Herbst demontiert werden.

 

 

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15] Jagdliche Leistungen für die Allgemeinheit - 11 Mio durch Aargauer Jäger

Oktober
2016

Die Jägerinnen und Jäger selber wissen zweifellos, welche Leistungen sie für die Allgemeinheit erbringen. Sei das nun beim Schutz von Mutter- und Jungtieren bei der Rehkitzrettung, beim Lebensraumschutz etwa durch die Pflege von Hecken oder bei der vom Gesetzgeber geforderten Regulierung der Wildbestände, um nur einige dieser Leistungen zu nennen.

Jagd Aargau wollte es aber genau wissen und hat eine neutrale wissenschaftliche Untersuchung in Auftrag gegeben. Diese „Analyse und Bewertung gemeinwirtschaftlich erbrachter Leistungen der Aargauer Jagdvereine“, kommt zum Schluss, dass die Leistungen der Jagd auf jährlich rund 11 Millionen Franken zu beziffern sind. Das Resultat dürfte da und dort wohl selbst Jägerinnen und Jäger überraschen. Es gibt der Jagd aber auch gewichtige Argumente für ihre berechtigten Forderungen.

»

 

 

 

 

14] Einstz in heiklen Situationen

Oktober
2016

„Jäger hielt Katze für Fuchs“ oder „Hündin auf wehrlosen Fuchs losgelassen“: Das sind Schlagzeilen zu bedauerlichen Vorfällen. Vorfällen, die für die Betroffenen meist böse Folgen nach sich ziehen und die nicht zuletzt Wasser auf die Mühlen der Gegner einer freiheitlichen, verantwortungsvoll ausgeübten Jagd sind. Es ist daher wichtig, die Jägerinnen und Jäger – wie das der Verein Aargauischer Jagdaufseher in verdienstvoller Weise unternommen hat – für die Problematik gewisser Einsätze zu sensibilisieren. Ebenso wichtig ist es aber auch, dass nicht nur Jagdaufseher bei der Erfüllung ihrer Aufgaben über die entsprechenden Hilfsmittel – wie etwa spezielle Munition oder Schalldämpfer – verfügen, sondern auch weitere Mitglieder von Jagdgesellschaften. Es müssten alle Jägerinnen und Jäger, die Einsätze bei verletzten Wildtieren leisten, entsprechend instruiert und ausgerüstet sein.

 

 

 

13] Keine generelle Arrondierung von Revieren - Regierungsrat glättet die Wogen

April
2016

Mit zwei Nachrichten, einer erfreulichen und einer weniger erfreulichen, ist kürzlich die Jägerschaft konfrontiert worden. Die erfreuliche Nachricht betrifft die Neuverpachtung der Jagdreviere. Wie Regierungsrat Stephan Attiger an der Generalversammlung von Jagd Aargau in Würenlingen erklärte, wird auf die vorgesehene Änderung der Verordnung mit Vergrösserung der Reviere verzichtet. Das bedeutet, dass all jene Reviere, die grösser als 200 Hektaren sind, voraussichtlich aus dem Schneider sein dürften. Weniger erfreulich dagegen – auch aus Sicht der Aargauer Jägerinnen und Jäger – ist die Abweisung der Beschwerde der Jagdgesellschaft Lostorf-Wartenfels durch das Bundesgericht. Die Jagdgesellschaft hatte sich gegen die Übernahme der Hälfte der Kosten von Schwarzwildschäden zur Wehr gesetzt. Das Urteil aus Lausanne ist auch deshalb interessant, weil es in Sachen Beitragspflicht an Wildschäden zu ganz anderen Schlüssen kommt als ein Privatgutachten, das Jagd Schweiz seinerzeit hatte erstellen lassen.

 

 

 

12] Umfrage - am Puls der Basis

Februar
2016

Die Jagd steht im Spannungsfeld gesellschaftlicher Entwicklungen. Um die Interessen der Jägerschaft sicherstellen zu können, hat der AJV bei seiner strategischen Ausrichtung diesen Entwicklungen Rechnung zu tragen. Dabei spielen auch die Vereinsstrukturen eine wichtige Rolle. Einige dieser gewachsenen Traditionen sind in den letzten Jahren Gegenstand von Diskussionen geworden. Beispielsweise die Art der Durchführung der Generalversammlung oder die Belastung der Jägerschaft durch verschiedenste Anlässe auf diversen Ebenen. Mit einer Umfrage will der AJV-Vorstand jetzt die Meinungen der Basis abholen - um gegebenenfalls Anpassungen der Strukturen vorzunehmen.

 

 

 

11] Revision Aarg. Jagdverordnung - Anpassung an eidg. Vorschriften

Dezember
2015

„Vorausschauend handeln“: Das hat sich der AJV-Vorstand für die laufende Amtsperiode vorgenommen. 2013 hat er eine Arbeitsgruppe „Revision Jagdverordnung“ einberufen. Sie setzte sich zusammen aus Vertretern aller Regionen, der Jagdaufseher, dem Rechtskonsulenten des AJV und mir. Ziel war es, dem Regierungsrat konstruktive Vorschläge zu einer Revision einzelner Kapitel der Jagdverordnung zu unterbreiten. 

Anfangs 2017 ist eine kleine Revision der Verordnung geplant, die schwerpunktmässig die neuen eidgenössischen Vorgaben (Hundeausbildung, Schiesswesen) die Voraussetzungen zur Neuverpachtung (Reviergrösse) und Vereinfachungen bei der Jagdausübung beinhaltet. Weitergehende Revisionsvorschläge des AJV zur Vereinfachung von Jagdplanung, Jagd-prüfung und Jagdaufsicht sind zurzeit zurückgestellt. Wir werden auf der „Fährte“ bleiben.

 

 

 

Mitteilungsblätter

 

 Nr  Erscheinung    

Themen

 

 Link
10  Sept 2015 Wahlempfehlung zu den Eidg. Wahlen upload/Newsletter/Mitteilungsblatt_10.jpg 

9  Juni 2015 Petition an den Grossen Rat und den Regierungsrat "Die Natur braucht unsere Unterstützung"- Es braucht mehr Geld im Kanton: 10 Franken pro Kopf
- Neuverpachtung 2019-2026: bewährte Organisationen nicht ändern
- Stiftung Wildtiere: Pilotprojekt Feldhasen
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8  Februar 2015 - Wildschadengutachten birgt Zündstoff
- Der Staat haftet
- Kantone können Kosten umlagern
- Schliefenanlagen-Moratorium AJV aufgehoben
- Charity-Gala zugunsten Stiftung Wildtiere Aargau
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7  Oktober 2014 - Erstes Ergebnis der Umfrage der Aargauer Jägerschaft
- Kontroverse Baujagd
- Zu viele Hunderisse
- Vorbehalte gegen die bleifreie Munition
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 6  Mai 2014 - Verbot von Fotofallen ist unverhältnismässig
- Datenschutz als Begründung des Verbotes
- neue Schiessnachweis für die ganze Schweiz
- Rettet die jungen Wildtiere
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 5  März 2014 - Schliefenanlagen
- Moratorium für Anlagen zur Beübung von Hunden am lebenden Tier
- klare Gesetzeslage
- Verordnung birgt politische Risiken
- gemeinsame Schnittstellen suchen
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 4  Februar 2014 - Zielhilfen (Nachtsichtgeräte)
- Gegen generellen Einsatz von Nachtsichtgeräten
- Ausnahme- und Notstandsregelungen zur Milderung der Schäden
- punktuell und zeitlich begrenzter Einsatz von Zielhilfen
- neuer AJV-Hundebeauftragter heisst Peter Rösch, Nesselnbach
- ausgeglichener Verbands-Rechnungsabschluss 2013
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 3  Juli 2013 - Ala13 15.-18. Aug. 2013 in Lenzburg, Schützenmatte
- Jägerland mit Wildmobil, Demoschiessen, Kulinarium
- Aargauer Wildspezialitäten
- ALA - ein Beispiel für umfassende Öffentlichkeitsarbeit
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2 März 2013 - Aufgepasst
- hohe Wildschweinschäden
- Sanktionen
- Auflösung Jagdgesellschaft
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 1 Dez 2012 - Klare Ziele und Strategie für die Amtsperiode
- Pflichtenhefte regeln die Zuteilung der Aufgaben
- Informationsbeauftrager Louis Probst
- Abstimmungskampagne hatte 140'000 Franken verursacht