Frohe besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr

Geschätzte Jägerinnen und Jäger, sehr geehrte Damen und Herren.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen für das neue Jahr alles Gute. Wir  hoffen, dass Sie auch 2018 im Umfeld der Jagdausübung die dazu nötige Ruhe und Gelassenheit finden werden und danken Ihnen, dass sie auch im abgelaufenen Jahr ihre Tätigkeit zu Gunsten der Natur, speziell für unsere gesunden Wildbestände mit Freude und Passion ausgeübt haben.

Wildlebende Tiere, ob jagdbar oder nicht, müssen heute vor allem vor dem unaufhaltsamen, permanenten und respektlosen Eindringen des Menschen in deren Lebensräume geschützt werden. Wo Ruhe und Sicherheit fortwährend gestört werden, ist Stress und Fehlverhalten die Folge. Wir danken den Aargauer Jägerinnen und Jäger, wenn sie in diesem Sinne auch in Zukunft als verantwortungsvolle Wildhüter handeln.

Wir wünschen Ihnen frohe, besinnliche Festtage. Beherzigen Sie für sich selber, was uns unsere Vorgänger gelehrt haben, nämlich, nicht nur das Wild, auch Jägerinnen und Jäger brauchen Schonzeit.

Präsident, Vorstand JagdAargau

 

 

Bibermonitoring Aargau

Kantonale Biberzählung Winter 2017/18

upload/Wildtiere/Biber.jpgDer Kanton Aargau beheimatet seit der Wiederansiedlung in den 1950er Jahren Biber in unterschiedlichen Gewässern. Die Ausbreitung im Gewässersystem des Kantons wird seit Beginn erfasst und dokumentiert. Im Jahre 2008 wurde mit dem nationalen Bibermonitoring auch der Grundstein für eine koordinierte und methodisch einheitliche Erfassung des Bestandes in der ganzen Schweiz gelegt. Der Kanton Aargau hat im Winter 2012/13, fünf Jahre nach dem nationalen Monitoring, erneut im ganzen Kanton nach Bibern gesucht. Nun soll im kommenden Winter, entsprechend dem Fünfjahresrhythmus, das Bibervorkommen erneut flächendeckend angeschaut werden.

Das mit grossem Aufwand verbundene Monitoring wird unter der Leitung von Andres Beck, Biberbeauftragter des Kantons, durchgeführt. Für die Kartierungen im Feld ist er auf Mithilfe angewiesen. Die Sektion Jagd und Fischerei (Christian Tesini, Fachspezialist) möchte deshalb unverbindlich bei allen Jagdgesellschaften mit aktuellem Bibervorkommen anfragen, ob jemand aus der Jagdgesellschaft gerne am Monitoring mitmachen würde. Alle freiwilligen Helfer werden durch Andres Beck in die Erfassungsmethodik eingeführt und übernehmen einen oder mehrere Gewässerabschnitte. Die Feldaufnahmen erfolgen von Januar bis März 2018.

 

Beteiligung der Aargauer Jäger; Anmeldung bitte bis am 8. Dezember 2017

Alle, welche sich im kommenden Winter vertieft mit der spannenden Tierart in seinem Revier auseinandersetzen möchten, werden gebeten, sich bis am 8. Dezember 2017 per E-Mail bei Andres Beck (andres.beck@gmx.ch) zu melden. Die Feldaufnahmen müssen von Januar bis Ende März 2018 erfolgen. Der Aufwand ist schwierig abzuschätzen, hängt vom Revier ab und dem Interesse der Jäger, auf jeden Fall gilt: es soll nur soviel gemacht werden, wie der Jäger will und Zeit hat. Den Rest der Gewässer übernehmen dann die kantonal Verantwortlichen.

upload/Wildtiere/Biber02.jpgDer Verband JagdAargau hat sich in seiner Stellungnahme zum neuen Massnahmenplan Biber dazu vernehmen lassen, dass die Jagdgesellschaften dank ihrer Ortskenntnissen unbedingt sowohl in die Zählung der Biberpopulation als auch in die Entscheide über allfällige Massnahmen einzubinden sind (aber nicht unbededingt für die Regulierung).

JagdAargau empfiehlt den betroffenen Jagdrevieren, sich an der Zählung zu beteiligen.

 

 

 

© Anmeldung für die freiwillige Mithilfe durch die Jäger

»  Massnahmen Kanton Aargau

»  Konstanter Biberbestand 2013

»  Karte Bibervorkommen 2013

»  Hallo Biber - Pro Natura

 

Rückblick Kantonale Schweiss- und Fährtenschuhprüfung

Kölliken, 3. September 2017

 

24 Gespanne nahmen an der diesjährigen Schweisshundeprüfung in Kölliken teil. Davon 12 Gespanne über 500 Meter Schweiss und 3 Gespanne über 1000 Meter Schweiss. Weitere 9 Gespanne absolvierten den 500 Meter Fährtenschuh. Erfolgreich waren 14 Gespanne, also gute 58 %. Bei der 500 Meter Schweissarbeit gewann Adrian Seiler, bei 1000 Meter Schweissarbeit Andrea Spycher und bei 500 Meter Fährtenschuh gewann Yvo Lotter. Den Wanderpreis für die Tages-Nachsuchearbeit durfte Yvo Lotter entgegennehmen.

Für die Gesamtleitung verantwortlich zeichnete Peter Rösch, für die Prüfungsleitung Schweiss und Fährtenschuh Josef Sticher. Die Schweisshundegruppe Zofingen-Aarau-Kulm war unter Leitung von Urs Senn und Markus Andreas vor Ort verantwortlich und offerierte den Aser. Allen recht herzlich Dankeschön.

Geprüft wurde gemäss dem Reglement über den Einsatz von Hunden zur Nachsuche 1991/2014 der AGJ/TKJ und der Prüfungs- und Leistungsordnung 2014 (PLRO 14). Eine Erschwernis der Prüfung lag wetterbedingt am starken Sommerregen des Vorabends. Bei merklich kühleren Temperaturen beim Auslegen der Fährten wurden die Fremdgerüche deutlich intensiver.

 Schweissprüfung, Instruktionen

Die 1000 Meter Schweissarbeit hat bestanden:

Andrea Spycher mit Amor vom Hubertuseck

Die 500 Meter Schweissarbeit haben bestanden:

Roland Vöhringer mit Blacky

Katrin Strahm mit Akarj von der Salzachau

Andreas Würz mit Yana vom Binzenhof

Thomas Laube mit Napoleon II vom Zehnthof

Ruedi Lang mit Akira von der Scheidegg

Adrian Seiler mit Jara vom Untermarchstein

Die 500 Meter Fährtenschuh haben bestanden:

Christoph Studer mit Great Explorer

Thomas Küng mit Zeis vom Laubachtal

Werner Hämmerli mit Falco vom Reistelkopf

Ivo Lotter mit Irus von Runggeletsch

Sabin Nater mit Hubertus von der Fischweide

Christian Schütz mit Miles (Micky) von Lord of Forest

Lorenz Diebold mit Bloka vom Adlerpfad

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Wir gratulieren den erfolgreichen Führerinnen und Führern zur bestandenen Prüfung und wünschen allen mit ihrem Hund viel Erfolg in der Praxis. Allen Beteiligten ein herzliches Waidmanns Dank zum guten Gelingen der Prüfungen.

Für die Prüfungsleitung: Peter Rösch, Beauftragter für das Hundewesen JagdAargau

 

Aktion Leinenpflicht kam gut an

«A de Leine isch er en Feine» – Jäger und Hündeler engagieren sich für den Wildtierschutz

Es ist nicht oft der Fall, dass sich private Organisationen für die Durchsetzung öffentlich-rechtlicher Bestimmungen, wie der Hundeleinenpflicht im Wald und am Waldrand vom April bis Juli, einsetzen. Grundsätzlich ist der Kanton für die Durchsetzung seiner Anordnungen selber zuständig. Um den Wildtieren in den Aargauer Wälder und an Waldrändern mehr Ruhe zu ermöglichen, sind dieses Jahr aber zwei direkt involvierte Organisationen aktiv geworden: Die Jäger durch JagdAargau und die Hündeler, durch den Kantonalverband der Aargauer Kynologen (KVAK).

 

Leinenpflicht: Sinnvoll und nötig

«Wald und Waldrand sind im Frühling die Kinderstube in der Natur», gibt Thomas Laube, Vizepräsident von JagdAargau, zu bedenken. «Wildtiere und Vögel bringen ihre Jungen auf die Welt. In der heiklen Phase der Geburt und Aufzucht benötigen diese möglichst viel Schutz vor Störungen. Gemäss der Aargauer Jagdverordnung sind daher Hunde vom 1. April bis 31. Juli im Wald und am Waldrand an der Leine zu führen. Diese Vorschrift ist nötig und sinnvoll.»

In der Vergangenheit ist diese gesetzliche Vorschrift bei vielen Hundehaltenden allerdings nicht gut angekommen. Zu oft wurde sie missachtet. Um diese Situation zu verbessern, starteten JagdAargau, der Verband der Aargauer Jägerinnen und Jäger, und der Kantonalverband der Aargauer Kynologen ein gemeinsames Projekt. Mit sympathisch, farbigen Hinweistafeln an den Waldrändern und mit gleichartig gestalteten Flyern wurden die Hundehaltenden auf die wichtige Bestimmung der Leinenpflicht aufmerksam gemacht. Zwölf einfache Regeln auf dem informativen Flyer helfen Hundehalterinnen und Hundehaltern generell, ihren Beitrag zum aktiven Schutz der Wildtiere und der Natur zu leisten.

 

Erfreuliche Resonanz

Ende Juli entfiel die Leinenpflicht im Wald und an den Waldrändern. JagdAargau stellt aufgrund der Rückmeldungen zahlreicher Jagdgesellschaften und Jagdaufseher fest, dass die neuen Hinweistafeln bei den Hundehaltenden sehr gut angekommen sind. «Es konnten sehr viel weniger nicht angeleinte Hunde festgestellt werden», stellt Thomas Laube fest. «Offensichtlich haben die Hundehaltenden den Sinn der Leinenpflicht begriffen und sie akzeptiert.» Nur wenig wirklich nicht Belehrbare seien noch unterwegs gewesen. Um diese zur Raison zu bringen werden 2018 Polizei- und Jagdaufsichtsorgane gemeinsame Kontrollen in den Wäldern durchführen.

«Im vergangenen Jahr waren wir erstaunt, wie viele Hundehalter von der Leinenpflicht scheinbar noch nie etwas gehört hatten», sagt Peter Bieri, der Präsident des KVAK. «Genau da hat die Aktion von JagdAargau und KVAK eingehakt. Im Wissen, dass jeder Hundehalter grundsätzlich ein tierliebender Mensch ist und ihm nie in den Sinn käme, einem Wildtier Schaden zuzufügen, haben wir darauf aufmerksam gemacht, dass der vierbeinige Begleiter an der Leine besser aufgehoben ist. Wir sind hoch erfreut, welche Resonanz die Aktion unter den Hundehaltern ausgelöst hat. Konnten wir doch dieses Jahr eine viel bessere Einhaltung der Leinenpflicht beobachten.» Zwar stelle die Leinenpflicht für Hundehalter eine zusätzliche Einschränkung dar, sagt Peter Bieri. Der KVAK sei jedoch überzeugt, dass die Leinenpflicht im Wald in den vier Monaten viel dazu beitrage, dass die Kinderstuben unserer wild lebenden Tiere weniger gestört würden.

 

Keine grenzenlose Freiheit für Hunde

«Seit dem 1. August ist die Leinenpflicht im Wald wieder aufgehoben», betont Peter Bieri. «Dies bedeutet aber nicht, dass unsere Hunde frei durch den Wald laufen dürfen. Sie müssen gemäss den Bestimmungen der Jagdverordnung auf Waldstrassen oder am Waldrand auch im restlichen Jahr unter Aufsicht und auf abrufbarer Distanz geführt werden. Jeder Hundehalter weiss am besten, welche Distanz dies bei seinem Hund ist.»

 

 

Tiere unseres Waldes

Tiere unseres Waldes - Jagd und Hege

So lautet die Ausstellung im Dorfmuseum Lengnau, zu dem die Jäger des Studenlands einladen.

Öffnungszeiten der Ausstellung:

2. September - 22. Oktober 2017
Samstag, 14 - 18 h
Sonntag,  14 - 18 h

» Die Botschaft, 4. Sept. 2017

Jagdliche Welpenprägung

 

Das Vermitteln eines spielerischen und konsequenten Umgangs mit dem Jagdhund Welpen, ist die Basis einer artgerechten Prägung. Wichtig dabei sind, das Anbahnen der sicheren Bindung und die Erziehung durch gezielte Förderung von erwünschten bzw. die Vermeidung von unerwünschten Verhaltensweisen.

Die Prägungstage finden hauptsächlich im Suhr-Gränichen AG statt. Teilnehmen können ausschliesslich Jägerinnen und Jäger „AJV“, die ihre Welpen später effektiv jagdlich führen und einsetzen. Während dem wöchentlichen, jeweils ca. 1 1/2-stündigen Waldspaziergang sind die Welpen etwa 9 bis 16 Wochen alt - also im idealen Zeitpunkt der Prägephase, um ihre Lernfähigkeit tiergerecht zu fördern und ihre Verhaltensentwicklung spezifisch und gezielt zu lenken.

Auch der Hundebesitzer muss in dieser Phase der Prägung einen nicht unerheblichen Anteil zur bestmöglichen Wesensentwicklung beitragen. Theorie kombiniert mit Praxis werden während den Prägungstagen erklärt und vermittelt. Spielerisch lernt der Welpe sein künftiges Umfeld, das Revier sowie erlegte Wildtierarten kennen.

Die Welpen Prägung hat nicht zum Zweck, bereits frühzeitig einen exzellenten Prüfungshund zu formen, vielmehr geht es darum, mit spielerischen Aspekten die Welpen an ihre künftigen Aufgaben mit viel Freude heranzuführen.

Voraussetzungen
- Teilnahme der Hauptbezugsperson
- Ausschliesslich für Welpen, die später jagdlich eingesetzt werden
- Beginn ab einer aktiven Eingewöhnungszeit von drei bis vier Tagen
- Dauer bis zur vollendeten 16. Lebenswoche
- Der Welpe muss gesund und geimpft sein
- Voraussetzung bei kleinen Gruppen oder Einzelstunden ist die Teilnahme an familiären Prägungsspieltagen oder Welpen Spielstunden (die Jagdspezifischen Prägungstage sind eine Ergänzung und ersetzen die Welpen Spielstunden nicht)

Was wird bei den Jagdspezifischen Prägungstagen vermittelt und praktisch eingeübt?
- Sichere Bindung, gegenseitige Vertrauensbildung
- Eingewöhnung in das soziale und jagdliche Umfeld
- Aktive Angstbewältigung, Neugier gewähren und Zeit lassen zum Erkunden
- Soziale Anregung bieten und spielerische Aktionen einbauen
- Konflikte und Erregungszustände erkennen und angemessen darauf reagieren
- Lernprinzipien verstehen und Mechanismen durchschauen (bspw. Selbst- oder Eigendressur)
- Die Bedeutung des Zusammenwirkens von Sinneswahrnehmungen und Bewegungen erkennen
- Das Kontaktspiel einüben und zur Führerfährte übergehen
- Einstimmung auf die Signale von Ruf Horn oder Pfiff
- Gezielte Anlageförderung und Vermeiden von später unerwünschten Verhaltensweisen
- Kennenlernen von verschiedenen erlegten Wildarten (Fell- und Körperteile)
- Mit dem Beutebringen beginnen
- Anbahnen der Futterschleppe, Wildschleppe, Schweissfährte
- Gewöhnung an den Schuss
- Individuelle Frühförderung, z. B. Vorstehen, Stöbern, Gewöhnung ans Wasser (jahreszeitlich bedingt)

Kurse: Anfragen und Anmeldung

Christoph Studer, cs118@bluewin.ch

Apportierübungen 2017

Wir sind damit konfrontiert, dass zum Apportieren von Wasserwild in absehbarer Zukunft nur dafür ausgebildete und geprüfte Hunde eingesetzt werden dürfen.

Damit wir die Hunde auf die kommende Wasserjagd und die neuen gesetzlichen Herausforderungen vorbereiten, möchten wir diese Möglichkeiten anbieten. „Teilnehmerzahl ist beschränkt, daher zwingend anmelden.“

Kursleiter: Hans Döbeli und Peter Rösch

Termine: 23. August, 7. September, 21. September

Wann und wo: jeweils 19.00 Uhr, Parkplatz der Schreinerei Nerozzi + Rösch AG, Fendler 40, 5524 Nesselnbach

Was ist mitzubringen: beliebter Apportiergegenstand

Anmeldung: info@nerozzi-roesch.ch

Jägerball vom Samstag, 26. August 2017

Am Samstag 26. August 2017 fand der 3. Jägerball der Stiftung Wildtiere Aargau im Eventcenter Emil Frey in Safenwil AG statt. Eine unvergessliche Charity-Gala, welche neue Massstäbe setzte.

Rund 520 Personen besuchten den diesjährigen Jägerball in Safenwil. Viele Persönlichkeiten aus nah und fern, aus Politik und Wirtschaft gaben sich die Ehre und wurden nicht enttäuscht. Der festlich geschmückte Saal, ein stilvolles Ambiente, versprach den Besuchern einen gelungenen Abend. Der feine Apéro konnte draussen in einer wirklich warmen Sommernacht stattfinden. Umrahmt wurde dieser mit den Klängen feinster Jagdmusik der Bläsergruppe SonatES. Die Stimmung war hervorragend und diese wurde auch an die nachfolgende Festtafel übertragen. Aber nicht nur die Stimmung, auch die Temperatur im Festsaal war zuweilen hoch. So kühlte man sich zwischen den Gängen des sehr feinen Festbanketts auf dem Vorplatz bei einem ungezwungenen Gespräch ab. Stiftungsratspräsident Thomas Laube begrüsste die Gäste und bedankte sich bei den zahlreichen sehr grosszügigen Sponsoren. Ohne diese finanziellen Engagements könnte die Stiftung Wildtiere Aargau ihre zahlreichen Projekte nicht durchführen. Aufgelockert wurden die nachfolgenden Ansprachen durch die Auftritte der Hallwiler Jagdhornbläser. Wahrlich: Jagdmusik vermittelt Jagdkultur auf die schönste Art und Weise; sie tönt die Seele und das Herz an. Interessante und kurzweilige Ansprachen von Dr. Rainer Klöti, Nationalrätin und Ehrenpatronatspräsidentin Silvia Flückiger stimmten die Besucherinnen und Besucher des Jägerballs auf Sinn und Zweck der Stiftung und der Jagd ein. Besonders die Ansprache von Oberforstrat Jörg Dechow aus Brandenburg stellte das Wirken der Stiftung in ein ehrenvolles Licht. Kulinarisch verwöhnt wurden die Ballbesucher vom Gasthof Schützen in Aarau, welche in jeglicher Hinsicht eine überdurchschnittlich hohe Leistung bot. Zum Tanz spielte das Orchester von Charly Fuchs auf. Ein Ensemble, das ebenfalls durch Qualität und stilreichem Repertoire den Jägerball bereicherte. Der Jägerball ist auch durch seine gehaltvollen Tombolas bekannt. Dieses Jahr war der Gabentisch voll von wunderschönen und exklusiven Preisen. Der Jägerball endete nach Mitternacht. Mit einer Rose wurden die Frauen, mit einem Jägerwasser die Herren charmevoll verabschiedet.

Auch dieser Jägerball wird in die Geschichte der Stiftung Wildtiere Aargau eingehen. Möglich wurde dieser Anlass durch das vorbildliche Engagement eines Mannes: OK-Präsident Richard Zuckschwerdt. Seit Monaten arbeitete Richard Zuckschwerdt und seine Lebenspartnerin Rosmarie Wernli auf diesen Event hin. Zahlreiche Besprechungen, Sitzungen, hunderte von Mails und Telefonate wurde immer begeistert und mit grossem Charme erledigt. Dieser Aufwand kann die Stiftung Wildtiere Aargau nicht angemessen entschädigen. Umso mehr ist unser Lob, der Respekt vor dieser Leistung und die tiefe Ehrfurcht vor so viel Uneigennützigkeit mehr als nur angebracht. Das Wirken und die Persönlichkeit von Richard Zuckschwerdt ist eine grosse und wertvolle Bereicherung für unseren Stiftungsrat. Richard ist ein aufrichtiger und vorbildlicher Jäger und Naturschützer und ein vorbildlicher Gentleman alter Schule. Richard Zuckschwerdt ist „Mr. Jägerball“! Namens und Auftrags des ganzen Stiftungsrates sei ihm dafür von Herzen gedankt. Ebenfalls in diesen Dank schliessen wir zahlreiche Funktionäre des OK’s Jägerball ein, welche Richard mit Rat und Tat effizient unterstützt haben. Der Stiftungsrat ist sich dieser zahlreichen und wertvollen Leistungen sehr bewusst und wird in den nächsten Wochen darauf zurückkommen. Abschliessend möchte ich aber auch die tatkräftige Hilfe und Unterstützung in jeglicher Hinsicht von allen aktiven und ehemaligen Stiftungsräte erwähnen. Das ist nicht selbstverständlich und ihn hohem Masse anerkennenswert. Wir alles zusammen tragen die Stiftung Wildtiere Aargau in eine stabile wirkungsvolle Zukunft. 

Waidmannsdank dafür! 

NAMENS DES STIFTUNGSRATES
Thomas Laube, Stiftungsratspräsident

 


 

» Details finden Sie unter www.jaegerball.ch

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» Fotogalerie

 

Der Anlass
26. August 2017, 16.30 Uhr

Charity-Gala zu Gunsten Stiftung Wildtiere Aargau
Die gemeinnützige Stiftung Wildtiere Aargau engagiert sich seit zwölf Jahren in überzeugender Weise
um die Verbesserung der Lebensräume freilebender Wildtiere, insbesondere dem Schutz der Jungtiere.

Aussichtsturm Pro Natura

Aussichtsturm bei den Löchern in Hellikon

Pro Natura Aargau hat einen Aussichtsturm gebaut. Auch an anderen Orten soll er zum Einsatz kommen. An der Messe «Fischen – Jagen - Schiessen» Ende Februar in Bern feierte er Premiere. Aktuell ist er bei der Zimmerei eingelagert und wird in einigen Details optimiert. Der neue Aussichtsturm soll Ein- und Überblick bei Naturphänomenen bieten.

Der mobile Turm, dessen Auf- und Abbau ohne grosse technische Hilfsmittel funktioniert, braucht keine Baueingabe bei den Gemeinden, dafür aber muss er alle zwei Monate verstellt werden. Pro Natura hat dafür bereits weitere Standorte vorgesehen. Nach den Löchern in Hellikon wird er in weiteren Aargauer Schutzgebieten aufgestellt.

Der mobile Turm kann auch von den Jagdgesellschaften von Pro Natura angefordert werden.

 

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» Helliker Löcher erhalten einen Aussichtsturm